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eurocalypse - now - and the crash will come

 

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TROIKA entdeckt..

 

 

 

Spruch der Woche 08/2017

“Welche Achtung kann ein Staat von seinen Bürgern fordern, wenn seine höchsten Diener die Gerichte missachten dürfen?”
Rudolf Augstein

 

´mal so gesehen.....

Wie sich die Zeiten doch gleichen - Der Blick zurück - nicht im Zorn!

""Wunder kommen nicht über Nacht und Stabilität nicht vom Zuschauen.

Wenn man sich in einer ruhigen Minute einmal überlegt, was diese unsere Wirtschaft alles geleistet hat und noch leisten soll, kommt man zur Feststellung: wir wollen zuviel!
Sinkende Preise, höhere Löhne, Vollbeschäftigung, Milliardeninvestitionen, Entwicklungshilfe und natürlich eine stabile Währung! Was das letztere betrifft, konnte man in allen entsprechenden Kommuniques im Laufe der letzten zehn Jahre nachlesen: "Hinsichtlich der Notwendigkeit, die Stabilität der Wirtschaft und der Preise aufrechtzuerhalten, bestand Übereinstimmung."
Das klingt so selbstverständlich, wie der unwiderlegbare Satz: "Wien bleibt Wien."
Hierbei wäre einschränkend festzustellen: Wien bleibt zwar Wien, die Währung aber keineswegs unumstößlich stabil! Beruhigend ist es, in diesem Zusammenhang zu wissen, daß es eine zentrale Stelle gibt, deren Pflicht es ist, für die Stabilität der Währung zu sorgen.
In Frankfurt am Main, Taunusanlage 4-6, ist die Deutsche Bundesbank. Im ersten Stock dieses Gebäudes sitz ihr Präsident, er heißt Blessing. Seine Aufgabe: Hüter der Währung zu sein! Und diese Aufgabe ist abendfüllend. Gegen alles soll Herr Blessing ein Rezept parat haben, gegen die Ausgabefreundlichkeit der Parlamentarier, gegen die Überbeschäftigung, gegen die Überliquidität, gegen die Übernachfrage und was es sonst noch an "Über" gibt. .....

..... Zu allem Überfluß kam noch eine Sorge, die Sorge um den Überfluß an Devisen. Auch in diesem Punkt hat sich im laufe der letzten zehn Jahre einiges geändert. "Mehr exportieren, besser leben!" war noch vor fünf Jahren die richtungsweisende Devise unserer Wirtschaft. Heute wissen wir, daß die ständige Zunahme unserer Exporte und der dadurch verursachte Rückfluß an Devisen und Gold zu einer echten Gefahr für unsere ohnehin nicht unflotte Konjunktur wird. Schon 1957, als noch Geheimrat Vocke Präsident der "Bank Deutscher Länder" , der Vorläufer der Deutschen Bundesbank war, tauchten leise Bedenken auf, ob denn für unsere Währung der eminente Zuwachs an Gold und Devisen gut ist. 1960 nun brauchte man sich die Frage nicht mehr zu stellen: er war nicht gut!.....

.....Die liebe D-Mark! knapp zwölf Jahre ist sie alt und gehört schon zu den härtesten Währungen der Welt, leider aber auch zu denen, die in der Zwischenzeit rund ein Viertel ihres Wertes eingebüßt haben. In diesem Zusammenhang fällt mir ein leicht resigniertes Wort des Bundesbankpräsidenten  Blessing ein, der im Jahre 1959 noch meinte: "Eigentlich müßte es ja in einer Konjunkturphase wie der gegenwärtigen möglich sein, zumindest einen Teil der vorausgegangenen Preissteigerungen wieder rückgängig zu machen. Wo kommen wir hin, wenn Boom-Perioden mit steigenden Preisen immer nur durch kurze Perioden stabiler Preise unterbrochen werden?" Genau das möchte ich auch wissen. Vorläufig steht fest, daß wir, durch Preis- und Lohnsteigerungen verursacht, eine gewisse, wenn auch begrenzte Geldentwertung nicht verhindern können. Da nütze es auch nicht viel, wenn unser Bundesoptimist seit Jahren das Gegenteil verspricht.""

 

Nun, diese Feststellungen sind nicht von mir, wie man an den Zitatenzeichen sehen kann - es stammt auch nicht von einem der selbsternannten Schlaumeier der Wirtschaftspresse oder regelmässigen Talk-Show-Besserwisser, noch von den vielzitierten Volks- und Betriebswirtschafts-Fachleuten.

Der Text stammt aus einem Buch von:
H.E. Köhler, Rufus Mücke
Dabei sein ist alles - Wirtschaftswunder in der Karikatur - Harald Boldt Verlag Boppard am Rhein, 1960 Printed in Germany

 

Die Probleme von Heute waren schon die Probleme von Gestern.
Haben die Verantwortlichen denn gar nichts gelernt, in den letzten 57 Jahren?!

Geschichte wiederholt sich - wir müssen nur aufpassen, dass die Zukunft besser wird!

Bleiben wir entspannt und warten ab.....

nur ´mal so gesehen.....

Herzlichst Ihr MS
20.02.2017
 

 

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                       Archiv

 

 

 

 

 

 

 

Der Spruch der Woche

 

Spruch der Woche 08/2017
“Welche Achtung kann ein Staat von seinen Bürgern fordern, wenn seine höchsten Diener die Gerichte missachten dürfen?”
Rudolf Augstein

KW 43/2016
"Die direkte öffentliche Lüge hat solche Dimensionen angenommen, dass in dieser Hinsicht kein Unterschied besteht zwischen dem Taschendieb auf der Polizeiwache und
dem Minister auf der Regierungsbank."
George Bernard Shaw

KW 25/2016
”Die eigene Erfahrung hat Vorteil völliger Gewissheit”
A. Schopenhauer

KW 38/2015
”Verstand ohne Gefühle ist unmenschlich
aber Gefühl ohne Verstand ist Dummheit."
Egon Bahr.

KW 25/2015
Die Zeit wird kommen, wo unsere Nachkommen sich wundern,
dass wir so offenbare Dinge nicht gewußt haben.
Seneca, römischer Philosoph

KW 20/2015
Die Demokratie ist eine der schlechtesten Regierungsformen - aber ich kenne keine bessere......
(in Anlehung an W. Churchill)

KW 05/2015
Mögen sie mich hassen, wenn sie mich nur fürchten.
Caligula

KW 48/2014
Jetzt wird auch dem letzten Bürger klar, warum über dem Reichstagsgebäude eine
Kuppel schwebt - es gibt kein Zirkuszelt mit Flachdach.
von unbekannt?

KW 37/2014
Die Herrschenden müssen bewacht werden, nicht die Beherrschten.
Friedrich Dürrenmatt

KW 16/2014
Es ist gut, dass die Menschen das Bankensystem nicht verstehen,
sonst haetten wir eine Revolution, noch morgen frueh.
H. Ford
aus der Eroeffnungsansprache zum 20. Bankentag von Bundespraesident Dr. Joachim Gauck, 2014

 KW 08/2014
Schweigen ist eines der am schwierigsten zu widerlegenden
Argumente.
Josh Billings

KW 49/2913
Das maechtigste Hirngespinst ist die oeffentliche Meinung:
     Niemand weiss genau, wer sie macht, niemand hat sie je
     persoenlich kennengelernt, aber alle lassen sich von ihr
     tyrannisieren.
Johann Wolfgang von Goethe

KW 42/2013
Vielleicht verdirbt Geld tatsächlich den Charakter.
Auf keinen Fall aber macht ein Mangel an Geld ihn besser.
John Steinbeck

KW 37/2013
“Es wird niemals so viel gelogen, wie vor der Wahl, während des Krieges und nach der Jagd.”
Otto von Bisamarck

KW 12/2013
"Bereit sein ist viel, warten koennen ist mehr, doch erst:
den rechten Augenblick nuetzen koennen ist alles.”
Arthur Schnitzler

KW 42/2012
"Was ist das nur für eine Regierung!
Ein Finanzminister, der mal in einem Koffer 100.000 DM Schwarzgeld transportiert hat,
eine Kanzlerin, die alle drei Monate ihre Meinung in grundsätzlichen Fragen ändert,
eine Verbraucherministerin, welche die Agrarlobby vertritt,
ein Innenminister, der dieses Amt eigentlich gar nicht haben wollte,
ein Entwicklungshilfeminister, der dieses Ministerium abschaffen wollte,
ein Verkehrsminister, der dauernd alles Mögliche ankündigt,
ein Wirtschaftsminister, der so diskret arbeitet, dass man gar nichts von seinem Wirken hört,
und nun eine sittenstrenge und katholisch-fundamentalistische Wissenschaftministerin, die bei ihrer Doktorarbeit geschludert hat.
Da wird einem ja der Außenminister richtig sympathisch, der eigentlich als Experte für Innenpolitik bekannt ist."
Leserkommentar -Spiegel Online -”Ministerin mit Sigmund-Freud-Schwäche”
10.102012

KW28/2012
“Wenn Gott die Vorhaut nicht gewollt hätte, dann hätte er sie weggelassen"
Markus Lanz, 12.07.2012

KW21/2012
“Gesunder Menschenverstand ist ist das Talent, die Dinge zu sehen, wie sie sind, und Dinge zu tun, wie sie getan werden sollten.”
Calvin Ellis Stowe

KW 19/2012
Boersenkurse sind wie guter Tee,
manchmal muss man sie ziehen lassen.....

KW 18/2012
Einstiege an der Boerse sind wie Omnibusse -
irgendwann kommt immer einer vorbei.....

KW 15/2012
Verstehen kann man die Börse rückwärts
leben muss man sie aber vorwärts!

KW 14/2012
Alle sagten, “Es geht nicht!” - dann kam einer, der wusste das nicht und hat es einfach gemacht!

KW 12/2012
Die Finanzwelt kennt keine Grenzen - nicht einmal ihre Eigenen.....

KW 11/2012:
je härter, desto knack

KW 10/2012:
once upon a time a broker said:
“a couple of years ago we had Bob Hope, Steve Jobs and Johnny Cash -
Now we have no hope, no jobs and no cash!”

 

 

 

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